Unitymedia: IPv4 Chaos mit DSLite – Review

Heute will ich euch von meinem Leidensweg mit dem Unitymedia 2Play Telefon- und Internetanschluss berichten.

Alles fing mit einer Recherche im September 2013 an. Da ich für mein Studium nach Bochum umziehen musste, habe ich mich schlau gemacht welche Internetanbieter vorhanden sind, und viel wichtiger: welcher Anbieter liefert die höchste Bandbreite.

Schnell war klar: Unitymedia bietet das beste Geschwindigkeit/Preis-Verhältnis. Die Umstellung von 16MBit/s Dorfinternet auf 150MBit/s war schnell besiegelt. Ich habe den 2play PREMIUM 150 Tarif bei Unitymedia in Order gegeben.

Nach dem Umzug: Anschluss und Hardware

Unitymedia 150MBit/s Speedtest

Die erste Messung bestätigt: 150MBit/s Downstream. SUPER!

Unitymedia garantiert (sofern ich mich recht erinnere), dass der Anschluss spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss nutzbar ist. Und in der Tat: In der WG in Bochum gab es Internet noch vor Warmwasser und Heizung(!).

Unser Hausmeister hat die TK-Anlage vorbereitet (Mehrfamilienhaus), der Unitymedia-Techniker kam nur noch zum Durchmessen, Nachjustieren und anschließen der Hardware.

Da ich vergessen habe die „Telefon Komfort Option“ für 5€/Monat mitzubestellen gab es leider keine FritzBox, sondern ein Technicolor TC7200 – immerhin gratis gestellt.

Nachdem die LEDs am Router aufgehört haben zu blinken („Autoconfig“ und Leitungsmessung), war die erste Seite die aufgerufen wurde natürlich ein Speedtest: Die versprochenen 150MBit/s kommen komplett bei uns an! Freudentänze inklusive. Auch wenn online zu lesen ist, dass die Bandbreite zu Stoßzeiten fällt: Hier gibt es keine Probleme, es kommen immer 150MBit/s an.

Böses Erwachen

Zunächst lief alles glatt. WLAN, Verbindung, Bandbreite. Doch schon am zweiten Tag: Verbindungsabbrüche! Alle ~15 Minuten ist die Verbindung über IPv4 komplett unnutzbar gewesen. Diese Verbindungsabbrüche dauerten zwischen 30 sekunden und 5 Minuten (im Mittel geschätzt 1,5 Minuten). Nach kurzer Recherche stellten wir fest: Das Problem liegt bei Unitymedia und ist bestens bekannt:

Da Unitymedia angeblich nicht genug IPv4 Adressen für alle Kunden hat, müssen sich mehrere Kunden die selbe öffentliche IP teilen. IPv6 gibt es hingegen für jeden Kunden, und das funktioniert(e) auch. Das ganze wird DualStack Lite (DSLite) genannt. Genaue technische Details habe ich nicht…

So wie ich es verstanden habe: Eine öffentliche IPv4-Adresse wird von mehreren Kunden genutzt. Das wird durch einen NAT-Router bei Unitymedia realisiert. Anschlüsse haben zwar einen DSLite-Aftr-FQDN (also eine eindeutige Anschlusskennung), eingehende IPv4-Verbindungen können aber nicht zu den Kunden geroutet werden.

TC7200 DOCSIS Downstream Status

Empfangswerte im TC7200: Scheint alles normal zu sein…

Die IPv4-Verbindungsabbrüche sind mir bis heute ein Mysterium… Anscheinend lag es am Technicolor TC7200 Router. Wurde das WLAN dort abgestellt, lief alles etwas besser, aber immer noch nicht fehlerfrei. In einigen Foren war die Rede von einem Update was ende Oktober bzw anfang November für die betroffenen Router verteilt werden sollte, also haben wir erst einmal abgewartet.

Das Abwarten war eher leichter gesagt als getan… Wenn nur noch IPv6 funktioniert, bemerkt man erstmal, wie schlecht IPv6 noch ausgerollt ist. Ich persönlich habe mir so lange mit meinem Raspberry Pi beholfen: OpenVPN-Server aufgesetzt, Verbindung über UDP/IPv6 aufgebaut (4in6 tunnel), alles lief. Aber das ist ja eher ein Workaround als ein richtiger Fix.

Ende November war es endlich so weit: Das Update für den TC7200 wurde eingespielt und die Verbindungsabbrüche im Intervall von 15 (bei ausgeschaltetem WLAN: 30) Minuten traten nicht mehr auf. Problem gelöst?

Problem nicht gelöst

Erstmal schien wieder alles zu laufen wie es soll. Aber nach einigen Tagen merkte ich, dass andauernd Verbindungsabbrüche bei WLAN-Clients auftraten. Egal auf welchem Channel, egal ob im 2,4GHz oder im 5GHz Band. Unsere Handys und Netbooks konnten sporadisch einfach keine Verbindung aufbauen, egal ob über IPv4 oder IPv6.

Erst beim Testen fiel mir dann auf, dass IPv6 nicht mehr stabil funktionierte (public): Schrödingers IPv6. Alle verkabelten Geräte hatten immerhin stabiles IPv4, aber irgendwie fehlt mir das hassgeliebte IPv6… Nach einigen weiteren Tagen (und ich glaube auch autmatisch eingespielte Router-Updates) wurden die WLAN-Abbrüche immer weniger. Dafür haben wir seit einer Woche ein neues Problem: Kompletter Internetausfall.

3-5 Mal am Tag bekomme ich mit, dass kein Gerät mehr mit dem Internet verbunden ist. Manchmal startet der Router neu, manchmal blinken nur die LEDs. Die WLAN-Abbrüche sind seltener, aber immer noch vorhanden.

Von außen: nichts.

Eines der größten Probleme habe ich bereits oben erwähnt: Eingehende IPv4-Verbindungen werden nicht weitergeleitet. Das bedeutet: Von außen sind wir über IPv4 nicht erreichbar. Eine Schande: Der Router hat zwar eine schöne Firewall und Port-Forwaring, das ist aber alles nutzlos, da Verbindungen die vom Internet aus geöffnet werden, von Unitymedia einfach nicht durchgelassen werden.

Klingt logisch, wenn sich mehrere Kunden die selbe öffentliche IPv4-Adresse teilen. Wenn 2 Kunden Port 80 für einen Webserver öffnen, woher soll der UM-Router dann wissen, wohin die eingehende Verbindung gehen soll? Auch hier habe ich keine handfesten technischen Details… Ich kann nur sagen: Die öffentliche IPv4 Adresse kann nicht angepingt werden, Portscans mit nmap (TCP Scans) sind erfolglos. Unitymedia scheint die Pakete einfach zu droppen.

Ping-Statistik Unitymedia

Links: Intern, Rechts: Extern.
Von außen ist die IP-Adresse tot.

Das mag nicht für jeden einzelnen Kunden kritisch sein, für mich allerdings schon. Da ich endlich ausreichende Bandbreite habe, lohnt es sich, einige Dienste von außen zu erreichen, zum Beispiel ein VPN. Egal ob an der Uni im öffentlichen WLAN oder mit dem Handy unterwegs: Ich würde gerne auf das Heimnetzwerk zugreifen. Dateien vom Homeserver/HTPC laden, Internet unterwegs über den Heimanschluss tunneln, per SSH auf die Gerätschaft daheim zugreifen, Backups, Synchronisation…

Ich bin fatalerweise davon ausgegangen, dass ein Internetanschluss bei Unitymedia, so wie bei jedem anderen Anbieter auch, als solcher zu benutzen und vom Internet aus erreichbar ist. Leider ist das nicht der Fall.

Alternativen

Ich überlege zu wechseln. Leider läuft der Vertrag jetzt schon 3 Monate, kündigen kann ich ihn wohl nicht mehr ohne Probleme. Doch was gibt es für Alternativen?

Meine Priorität liegt bei der Bandbreite. Schnelles Internet ist ein Luxusgut, war für mich aber hartes Kriterum bei der Wohnungssuche in Bochum. Aktuell gibt es nur 2 (erschwingliche) Möglichkeiten, hier Internet zu bekommen:

  • Über das Kabel-Netz, also bei Unitymedia
  • Über die Telefonleitung, also übers Telekom-Netz

Das Telekom-Netz fällt da faktisch weg: Maximal 50MBit/s mit VDSL, sei es bei der Telekom selbst oder bei deren Netz-Pachtern. Die Preise sind ähnlich wie bei UM. Unitymedia hat einfach das beste Preis/Bandbreite Verhältnis. Doch die normalen Internetanschlüsse (auch 2play und 3play Pakete) erfüllen nicht meine Anforderungen. Für mich gehört zu einem vollwertigen Internetanschluss die Erreichbarkeit vom Internet aus dazu.

Doch Unitymedia weiß von den Problemen. Und sie haben eine Alternative: Unitymedia Business. Dort gibt es so ziemlich die selben Produkte wie beim „normalen“ Unitymedia: Telefon, Internet, TV. Nur teurer. Dafür hat man einige Zusatzoptionen (Statische IP-Adresse, Service- und Qualitätsgarantie…), und jeder Business-Anschluss hat standardmäßig eine normale IPv4 Adresse, die nicht mit anderen geteilt wird (es wird auch ausdrücklich beworben, dass VPN und Zugriffe aus dem Internet funktionieren).

Fazit

Wer richtig schnelles Internet will, muss zu Unitymedia. Geschwindigkeiten über 100MBit/s haben die anderen Anbieter nicht einmal im regulären Angebot (zumindest hier in Bochum). Das Preis/Bandbreite Verhältnis ist wohl das beste, was es aktuell gibt. Doch bei der Preis/Leistung hinkt Unitymedia gewaltig hinterher.

Und sie scheinen ja zu wissen, was im argen liegt. Entweder bekommt Unitymedia wirklich keine IPv4 Adressen mehr, oder sie nutzen den Umstand einfach nur aus um Leute zu ködern, die – bei höheren Ansprüchen – dann das Unitymedia Business-Paket buchen.

Bisher habe ich mich nur 1 mal an UnityMedia gewandt, um zu fragen wie es möglich ist, dass mein VPN von außen erreichbar ist. Antwort: Nicht möglich, nur wenn ein „Tunnelbroker“-Dienst bei einer externen Firma gebucht wird (Also mit einem 4in6 Tunnel, das, was ich mit meinem Raspberry Pi gemacht habe).

Wer nicht allzu hohe Ansprüche an die Technik hat, und nicht unbedingt vom Internet aus über IPv4 erreichbar sein muss, für den könnte sich der Anschluss bei UnityMedia tatsächlich lohnen. Die Verbindungsabbrüche nerven sehr, dafür ist die Bandbreite exzellent.

Für Leute mit „gehobenen“ Ansprüchen ist ein normaler Unitymedia Internetanschluss nicht zu empfehlen. Ich werde mich bald ans Telefon setzen und bei UM anrufen, und eventuell einen Business-Anschluss buchen. Der kostet zwar das Doppelte, doch in meinem Fall ist die Bandbreite ein ziemlich gutes „Druckmittel“.

tl;dr

Vorteile

  • Bandbreite
  • Bandbreite
  • Preis/Bandbreite

Nachteile

  • Verbindungsabbrüche
  • Schlechte Hardware
  • IPv4 nicht von außen erreichbar

MfG
Damon Dransfeld

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34 Kommentare

  1. Jietzo
    Erstellt am 29. Dezember 2013 um 02:22 | Permalink zum Kommentar

    Sehr Intressant, schade ich dachte Unitymedia sei ganz gut..
    Hatte aber schonmal was von einer Lite Ip gehört und das sie so ihre schwachstellen haben ^^
    Vielleicht kommt ja bald ein Anbieter der Preis/Leistung und „genügend Ip’s“ hat.

    MfG
    Jietzo

  2. Erstellt am 26. Januar 2014 um 06:35 | Permalink zum Kommentar

    Ich kann das hier beschriebene Problem nicht bestaetigen.
    Bei mir laeuft UM mit 50 Mbit und IPv4 problemlos..
    Es laufen hier mehrere Serverdienste und alle sind ohne Probleme von außen erreichbar..
    Allerdings habe ich auch ein Motorola Modem von denen und dahinter eine eigene Router-Kontruktion. Außerdem bin ich schon seit gut 1 Jahr Kunde bei denen, mit Wohnort Dortmund. Vielleicht bekommen nun Neukunden einfach keine (alleinigen) IPv4 Adressen mehr, das weiß ich nicht.. Wenn dem so sein sollte, ist das ne riesen Frechheit..

    Ansonsten, liebe Grueße, netter Blog, Dominic Schlegel

    • Erstellt am 26. Januar 2014 um 10:35 | Permalink zum Kommentar

      Hi Dominic,
      Danke fürs Feedback. Es ist tatsächlich so, dass die Neukunden alle IPv6 und DSLite IPv4 aufgedrängt bekomen. Also lieber auch nicht den Tarif wechseln ;) Hier sind noch einige weitere Infos: http://www.unitymediakabelbwforum.de/viewtopic.php?f=80&t=23195

      MfG
      Damon

    • Yilmaz
      Erstellt am 19. Februar 2014 um 20:56 | Permalink zum Kommentar

      ja ich habe Heute erfahren dies Problem bekommen nur Neukunden von Unitymedia

    • Selcuk Hökelekli
      Erstellt am 13. Januar 2015 um 14:32 | Permalink zum Kommentar

      Manche Altkunden haben noch IP V4 und fur die funktioniert das NOCH!
      ich hatte so einen Alvertrag die diese $chweine einfach umgeschaltet haben auf IP V6.
      Nun kämpfe ich seit einem Monat darum meine IP V4 Adresse wieder zu bekommen.
      Werde immer nur hingehalten mit fadenscheinigen Argumenten.

      Eine Alternative stellt da höchstens ein provider dar, der die IP V6 Adresse von außen verfügbar macht. Die wollen aber Geld dafür.

      Gruß aus Hessen
      sel

  3. Andreas
    Erstellt am 10. Februar 2014 um 21:10 | Permalink zum Kommentar

    Servus,

    ich kann von einer ähnlichen Erfahrung berichten. Seit etwa zwei Wochen muß ich regelmäßig bei google ein captcha eingeben um googlen zu können. Dazu gibts auch immer folgender Hinweis:

    „Unsere Systeme haben ungewöhnlichen Datenverkehr aus Ihrem Computernetzwerk festgestellt. Diese Seite überprüft, ob die Anfragen wirklich von Ihnen und nicht von einem Robot gesendet werden.“

    Ich denke das deutet auch darauf hin dass sich mehrere Kunden eine IP teilen.

    Gruß Andy

    • geeky
      Erstellt am 22. Juni 2015 um 11:02 | Permalink zum Kommentar

      Captchas bei google-Diensten haben eher nichts mit der IPv4-Problematik zu tun, denn die google-Dienste können alle IPv6 und DS-Lite greift dort normalerweise gar nicht (außer natürlich das lokale Netzwerk unterbindet IPv6 Verbindungen).

      Die Captcha-Prüfungen kommen einfach, wenn „benachbarte“ IPs oder IPs aus dem gleichen Range bei google auffällig geworden sind (z.B. durch Spam-Einlieferung bei googlemail oder verdächtig viele fehlgeschlagene Logins, etc.)

  4. mako
    Erstellt am 17. Februar 2014 um 11:14 | Permalink zum Kommentar

    Danke,

    die .css Anpassungen haben das meiste bereits ‚gerade gebogen‘

    Viele Grüße

    Mako

  5. sitoca
    Erstellt am 8. Mai 2014 um 18:20 | Permalink zum Kommentar

    Kleiner aber wertvoller Tipp für alle, die mit Unitymedia DS-Lite zu kämpfen haben und aus ihrem Vertrag raus wollen.
    Einfach bei dem Einwohnermeldeamt eines Bekannten, der nicht im Versorgungsgebiet von UM wohnt, anmelden, UM den Umzug mitteilen, Bestätigung vom Einwohnermeldeamt zukommen lassen und das Sonderkündigungrecht laut Telekommunikationsgesetz in Anspruch nehmen. Danach wieder zurück melden. Kostet gar nichts und man ist die Unitymedia-Scheisse endlich los:

    §46 tkg sagt:

    „Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt.“

    VG

  6. Christian
    Erstellt am 8. Juni 2014 um 11:22 | Permalink zum Kommentar

    Schöner Beitrag!

    Habe das gleiche Problem mit Unitymedia, dass ich leider nur eine IPv6 habe.
    Habe auch versucht mit dem Raspberry einen VPN auszusetzen mit OpenVPN. Leider bekomme ich keine Verbindung da ich es nicht schaffe einen 4 in 6 Tunnel einzurichten. Kannst du mir erklären, was ich abweichend von der Standard Installation von OpenVPN tun muss um den 4 in 6 Tunnel einzurichten.

    Danke vorab!
    Christian

  7. Der Hertener
    Erstellt am 2. Juli 2014 um 15:16 | Permalink zum Kommentar

    es gibt eine gut funktionierende Hilfestellung unter http://www.feste-ip.net. Ich selbst nutzen den Service, um meinen Synology-Server von außen zu erreichen.

  8. Bryan White
    Erstellt am 2. September 2014 um 20:43 | Permalink zum Kommentar

    Sorry for writing in English – I am an American living in Bielefeld. I do read and write a bit of basic Deutsch (B1 level) but on technical topics it is almost impossible.

    My wife and I just got Unitymedia cable internet, and on the surface it is 1000 times better than the DSL from Telekom. But everything the author of this article says is true – frequent disconnects or severe slow-downs, and no ability to open a port on the local network due to the upstream NAT that Unitymedia does to over-sell IPv4 addresses.

    This has a side affect that was mentioned here in the comments – my OpenVPN server that I run in the USA (it is on my own VPS that I rent, not through a commercial provider) will hang up sometimes until I go into the Technicolor „router“ web admin and renew my IP lease, resulting in a new public IP address. I am very interested in figuring out how to run the OpenVPN over ipv6, since it looks like those addresses are assigned as unique, but I know little about ipv6 and from some quick documentation reading via Google, this looks to be challenging.

    The original poster’s conclusions are spot on.

    • Der Hertener
      Erstellt am 2. September 2014 um 21:27 | Permalink zum Kommentar

      Hi Bryan, you must try „www.feste-ip.net“; the service („universelle portmapper“) runs very smoothly without any problems. The offered fipbox is able to built up a openVPN Connection with either Windows 7, MacOS or IOS-systems.

      Best regards and good luck!

    • Erstellt am 4. September 2014 um 00:35 | Permalink zum Kommentar

      Hi Bryan,
      Thanks for your comment! Do you just want to connect to your OpenVPN server via IPv6? If so, make sure both your client and server have an IPv6 and just append a „6“ to the „proto“ option in your config. („proto tcp6“ or „proto udp6“ – UDP having less overhead and thus being faster). That way, OpenVPN can establish a connection using IPv6. No kidding, I spent hours and hours to figure out how I connect to my colocated RaspberryPi VPN using only IPv6… That should have better documentation.

  9. Merisal
    Erstellt am 8. Oktober 2014 um 17:25 | Permalink zum Kommentar

    Ja das leidige Thema DSLite…

    Ich bin selber kein Unitymedia sondern Telecolumbus-Kunde was an sich schon schlimm genug ist.
    Telecolumbus hat jetzt allerdings vor einigen Wochen den Internet-Anschluß auf DSLite umgestellt ohne mich zu informieren. Wie ich leidlich feststellen musste dürfen sie das laut AGB auch.

    Ergebnis: mein kleiner heimischer TS3- sowie Minecraftsever ist von außen nicht mehr zu erreichen.
    Festgestellt habe ich es als keiner mehr meine Server erreichen konnte. Ich hab mich dumm und dusselig gesucht um eine Lösung zu finden bis ich irgendwo einen kleinen Hinweis in einem anderen Forum gefunden habe.

    Und was noch (ätzenderweise) hinzu kommt: alle paar Stunden wechselt meine externe IP-Adresse was ein einloggen auf diversen Webseiten oder Spieleservern die die IP-Adresse als Sicherheitsmerkmal verwenden etwas… umständlich gestaltet. Vorsichtig ausgedrückt.

  10. eberhart niemes
    Erstellt am 21. Oktober 2014 um 14:51 | Permalink zum Kommentar

    Hi,
    ich habe den oben einleitenen Artikel von Damon gelesen, erst einmal vielen Dank dafür. er ist sehr hilfreich und detailiert.
    Heute habe ich auch mit UnityMedia telefoniert und das gleiche Problem angesprochen. Das ich meine Server nicht von aussen erreiche.
    Antwort, Telecom hätte 95% der IP V4 Adressen aufgekauft, der rest wurde unter den anderen verteilt. Klingt für mich wie eine Ausreden aber ich kann es nicht nachweisen. Auch ich wurde auf den Business Tariff hingewiesen.
    Ich will aber auf solche Art nicth noch mehr Geld an UnityMedia verschenken.
    als alternative, wenn ich Services aufsetzen will , verwende ich professionelle Hostings wie z.b. sehr günstig von Namecheap angeboten. das funktioniert sehr gut

    Lg

    Eberhart Niemes, PMP

  11. Tengu
    Erstellt am 25. Oktober 2014 um 17:52 | Permalink zum Kommentar

    Hm, hatte das Problem tatsächlich nicht. Wohne in einem Studentenwohnheim in Münster, und hier wird der ganze Block von Unitymedia betrieben und ist super von außen erreichbar. Mein Pi ist mit No-IP konfiguriert und das Forwarding klappt problemlos. Auch Verbindungsabbrüche hatte ich noch nie oder sehr selten, meine Verbindung ist aber auch deutlich langsamer [ ~30 Mbit down und ~1 Mbit up), also vielleicht doch eher ein lokales Problem in Bochum?

  12. Philipp
    Erstellt am 18. November 2014 um 20:19 | Permalink zum Kommentar

    Hi,

    ich habe heute das gleiche Erlebnis gehabt. Mein Homeserver ist total nutzlos, da ich ihn nicht von außen per IPv6 erreichen kann — wegen dem „DualStack Lite“. Hast du eine Lösung gefunden? Ich überlege zu Unitymedia Business zu wechseln. Da gibt es eine statische IP Adresse (hoffentlich IPv4) dazu.

    Lg Philipp

    • Erstellt am 27. November 2014 um 13:49 | Permalink zum Kommentar

      Eine Lösung – also Problembeseitigung – habe ich nicht direkt… Aber einen Workaround:
      Aktuell benutze ich meinen Raspberry Pi als Router. Der steht in den Niederlanden und ist an 100MBit/s ungefiltert angebunden. Mit iptables wird der Traffic an port 443/80 einfach zu meinem HTPC (der via IPv6 VPN mit dem Pi verbunden ist) weiter.
      Wer also einen VServer oder einen anderen Host besitzt, dessen Traffic nicht vom Provider geblockt wird, kann von außen erreicht werden. Leider nur über diesen Host als Umweg – Aber dafür immerhin verschlüsselt. Das Tutorial dazu wird bald veröffentlicht.

  13. jomo
    Erstellt am 22. November 2014 um 18:47 | Permalink zum Kommentar

    Wow. 1 Jahr später und exakt diese Probleme. Bei der Hotline hat leider niemand Ahnung und es wird immer nur ein Ticket mit „Internetstörung“ geöffnet und kurz später wieder (ohne Nachfrage) geschlossen. Das geht jetzt seit fast 4 Monaten so.

    Kann nur von einem Unitymedia Anschluss abraten.

  14. Malakian
    Erstellt am 26. November 2014 um 22:31 | Permalink zum Kommentar

    Hi,
    ich bin seit 3 Wochen bei UnityMedia und habe auch ständig Verbindungsabbrüche über Lan und WLan. Ich dachte bisher alles andere als 1&1 ist ein Schritt nach vorne, aber wenn man das hier so liest kann man nur Hass entwickeln. Es kann doch nicht Normalität sein, dass 4-8 Mal am Tag die Verbindung komplett abbricht. Das macht allein schon Online-Spielen so gut wie unmöglich. Habe ich richtig verstanden, dass man im Prinzip nichts dagegen machen kann? Die Nicht-Erreichbarkeit von außen macht mir nichts, aber die Abbrüche sind einfach inakzeptabel. Zudem kommen an den WLan Geräten meiner Mitbewohner 3-14k von den 100k Mb an, was ich einfach nur lächerlich finde. Die UM Hotline verweist mich nach ein paar Eingaben auf die Homepage!!! Ich verliere den Glauben an die Menschheit.

    LG

    • jomo
      Erstellt am 26. November 2014 um 23:18 | Permalink zum Kommentar

      Ja. Bei uns geht das seit fast 4 Monaten so.
      Bis jetzt sind wir noch keinen Schritt weiter gekommen. Falls es bei dir andere Provider mit akzeptablem Angebot gibt, solltest du wohl wechseln.

  15. Hagen
    Erstellt am 18. Dezember 2014 um 20:29 | Permalink zum Kommentar

    Hatte das gleiche Problem. War viele Jahre Kunde bei ARCOR später VODAFONE. Aus technischen Gründen war die max. Bandbreite 6Mbit/s. Mehr ging nicht. Und als Bestandskunde war man bei zwei Telfonnr. bei ca 35€ festgenagelt.In den Genuss der Neukundenpreise kam man nicht. Also zu Untymedia 2pla SMART für 20€ p.M. und 10 Mbit/s gewechselt. Der Umzug mit alter Tel.Nr. hat sehr gut funktioniert.
    Leider hatte ich auch die Verbindungsabrüche mit dem TC7200. Nach ewiger Recherche und Telefonaten mit der Hotline die Komfort Option für 5€ p.M. dazu gebucht und die Fritzbox 6360 bekommen. Seitdem keine Verbindungsabrüche.
    Jetzt aber auch das Problem mit dem Fernzugriff. Einzige Lösung da ich bei Unity bleiben möchte ist auch der Umstieg auf den Business Tarif Office Internet & Phone 50 mit IPv4 mit Fernzugriff 50Mbit/s down 5Mbit/s upload für wieder 35€.
    Da ich die Fritzbox schon habe, wird nur umgeschalten und die 79€ Einrichtungsgebür entfällt.
    Na mal schauen, wann ich das umsetze.
    Gruss Hagen

  16. Ewald
    Erstellt am 10. Februar 2015 um 21:14 | Permalink zum Kommentar

    Hallo,
    Habe vor einer Woche von 32K Leitung erhöht auf 120K.
    Das hat jetzt auch alles gut funktioniert nur das bei mir DS-Lite Tunnel bei IPv4 gemacht wurde.
    Habe heute bei KabelBW angerufen und gesagt die sollen das wieder umstellen auf IPv4 normal,
    der Mitarbeiter meinte dann wenn ich es davor hatte keine Probleme und hat es wieder rückgängig gemacht hab jetzt wieder die normale IPV4 ohne dieses ds-Lite.

  17. pasco
    Erstellt am 27. Februar 2015 um 04:08 | Permalink zum Kommentar

    Finde ich eine absolute Frechheit was Unitymedia sich da erlaubt. Die ködern Neukunden mit tollen Preisen und hohen Bandbreiten und verschweigen, dass diese Leitungen so stabil läuft wie das Nordkoreanische Staatsinternet. Habe bei Streams jede Minute Verbindungsabbrüche. Liegt entweder am Schrott-Router, an DS-lite oder am schlechten Rooting. Das habe ich noch nicht herausgefunden. Meine zweite Vodafone-leitung läuft hundertmal besser obwohl weniger Bandbreite. Schade das die Kündigung dafür schon raus ist….

  18. Julian
    Erstellt am 11. März 2015 um 12:35 | Permalink zum Kommentar

    Habe mir vor kurzem auch einen raspberry pi zugelegt und hatte das selbe Problem mit der Erreichbarkeit von außen. Nach einigen versuchen über Support und Shop an eine ipv4 zu kommen bin ich dann auf feste-ip.net gestoßen. Für unter 10 Euro im Jahr habe ich nun 12 Ports, welche bei einer 100/5 Mbit Leitung mit ca 50mbit download und vollen 5 Mbit Upload für meine Zwecke ausreichend schnell angebunden sind.
    Habe eine alte Fritzbox und eigentlich nie Abbrüche oder sonstige Probleme, kann jedem nur empfehlen auf die Fritzbox zu wechseln, die 5 Euro weniger sind den Ärger nicht wert

  19. Ralle
    Erstellt am 11. März 2015 um 12:48 | Permalink zum Kommentar

    Also ich habe nun die neue FritBox 6490 und die 200/10 Variante bei Unity. Da ich für meine Kinder diverse Gameserver aufgesetzt habe ist es nötig noch über ip4 erreichbar zu sein. Bei den neuen Verträgen ist die
    FRITZ!Box verwendet einen DS-Lite-Tunnel , IPv4 über DS-Lite Viariante vorhanden. IPv6 ist zwar schön nur ist das noch nicht überall angekommen. Bei mir sind keine Ports dadurch von außen erreichbar. Hatte vorher keinerlei Probleme mit IPv4 wie du beschrieben hast. Habe gerade mit Unitymedia telefoniert und die Stellen mir meinen Anschluss wieder auf v4 um. Was bringen mir 10 MBit Upload wenn ich von außen mit IPv6 nicht darauf zugreifen kann? Kostenpflichtige Tunnel Anbieter halte ich da für unsinnig wenn man die Freischaltung bei UM auch so bekommt.

    • Julian
      Erstellt am 11. März 2015 um 14:58 | Permalink zum Kommentar

      Vermutlich hatten sie zuvor schon einen Vertrag mit ipv4, Neukunden ab Ende 2012 konnten diesen auf Anfrage mit Begründung bis vor kurzem noch erhalten, laut Support ist dies seit Februar 2015 ohne Ausnahme nur noch für Business Kunden möglich.

  20. Erstellt am 29. Mai 2015 um 12:19 | Permalink zum Kommentar

    Hallo zusammen,
    es gibt übrigens mittlerweile eine Lösung um trotz dual stack lite ins interne Netzwerk zu kommen. In unserem Artikel findet ihr den Lösungsweg mit einem Raspberry Pi und einem Portmapperdienst beschrieben.
    https://www.ionas-server.com/blog/zugriff-ins-lan-trotz-ipv6-und-dual-stack-lite/
    Gruß
    Christoph

    • Wolfgang
      Erstellt am 3. Juli 2015 um 17:20 | Permalink zum Kommentar

      Bin gerade durch Tante Google hier gelandet, denn ich habe das selber Problem: ds-lite und kein Zugriff von außen.

      Die Lösung mit dem ionas-Server klingt zwar gut, erfordert aber, dass auf allen Geräten, auch den Smartphones, die auf den Server zu Hause zugreifen sollen, eine VPN-App installiert werden muss. Beim eigenen Smartphone mag das ja noch angehen, aber wenn ich allen Leuten, die auf meinen Server zugreifen wollen/sollen, erst noch etwas auf ihren Geräten installieren muss, ist das inakzeptabel.

      Gibt es inzwischen bessere Lösungen für das Problem?

  21. Xoonio
    Erstellt am 7. Juli 2015 um 19:55 | Permalink zum Kommentar

    Das Problem is nicht, dass UMedia kein anständiges V4 mehr bietet, sondern dass andere anbieter kein V6 anbieten. DAS ist die Frechheit. Immerhin is die Spezifikation schon gut 25 jahre alt…

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