Herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag!

TacticalCode wird heute 1 Jahr alt! Anlass genug, einen tiefen Blick unter die Haube werfen: Am 10.02.2012 16:16 wurde der erste Post veröffentlicht – Damals noch auf Blogger/Blogspot. Bis heute hat sich vieles Verändert, und das will ich gerne in einem Post zusammenfassen.
Ja, heute ist der Tag der Rückblicke und Geschichten, es gibt viel zu lesen. Für die Lesefaulen (so wie ich einer bin), hier als erstes ein paar Statistiken:

Blogstatistik

Kurz vorab: Ich gebe euch heute einen ziemlich tiefen Einblick in TacticalCode. Ich persönlich habe nicht so viele Blogs gefunden, die das machen. Daher kann ich auch schlecht einschätzen, wie groß/klein gut/schlecht dieser Blog ist. Falls ihr auch Statistiken zu teilen habt: Ab in die Kommentare!

Die folgenden Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum 10.02.2012 – 09.02.2013

Zahlen! Format: Absolut (pro Monat / pro Tag)

  • Eindeutige Besucher: 8264 (688 / 22)
  • Besuche: 10969 (914 / 30)
  • Seitenaufrufe: 21340 (1777 / 58)
  • Seiten / Besuch: 1,95
  • Besuchsdauer: 2:47 Minuten
  • Download-Traffic: 20,92GB
  • Veröffentlichte Artikel: 94
  • Veröffentlichte Kommentare: 55
  • Spam-Kommentare: 559
besucherstatistik

Mehr als 1000 Worte soll dieses Bild sagen, aber vor allem: DANKE! PS: Obwohl erst 1/3 vom Februar um ist, sind die Seitenaufrufe schon bei 1/2 im Vergleich zu Januar.

Rekorde

  • Die meisten eindeutigen Besucher: 07.02.2013 (344)
  • Die meisten Seitenaufrufe: 07.02.2013 (596)

Top 5 Artikel

Artikel Views
Transistor: Simpler Schalter mit Raspberry Pi GPIO 1213
ITS Tagebuch – Tag 4 – WPA2-PSK Knacken mit aircrack-ng und hashcat 1207
Erstes RaspberryPi Projekt: Blinkende LED in 5 Schritten 1169
Samsung Galaxy S2 GT-I9100 Android 4.0 – CyanogenMod 9 Installation  1137
Android WiFi-Hacking Penetration Suite: dSploit 748

Ich bin von den Besucherzahlen der letzten 3 Monaten wirklich begeistert. Und mit jedem Monat hat sich die Besucherzahl seither verdoppelt. Stichwort exponentielles Wachstum. Daher noch ein paar Durchschnittszahlen von letztem Monat, Januar:

  • Eindeutige Besucher: 3217
  • Besuche: 3952
  • Seitenaufrufe: 6522

Werbung an, Werbung aus?

Was nicht so gut läuft, ist die Werbung. Ich bin ja ständig im Zwiespalt, ob ich meinen Besuchern die Werbung antun soll. Ich selbst verwende einen AdBlocker, daher habe ich nichts dagegen, wenn ihr auch AdBlock auf meiner Seite verwendet. Generell habe ich mit wenigen Klicks gerechnet, da meine Zielaudienz ja eher Technik-Versierte Menschen sind.
Aber dass ich nicht einmal die Serverkosten durch Werbung begleichen kann, finde ich schon schade. Genau gesagt, habe ich in den 6 Monaten, in denen Anzeigen geschaltet waren, gerade mal so ein Drittel der Serverkosten erwirtschaftet. Und das kann ich natürlich noch lange nicht auszahlen lassen.
Diesen Monat (am 17.02.) muss ich wieder 30€ für den Server zahlen. Daher will ich mal gaaanz dezent auf die Spenden-Seite verweisen. Auch wenn nur 1€ rein kommt, ist das 1€, den ich nicht aus eigener Tasche bezahlen muss. Ich will niemanden zwingen sich verpflichtet zu fühlen, für mich spenden zu müssen. Auch wenn nur ein paar Worte in einer email kommen, freue ich mich. Es müssen nicht einmal nette Worte sein, Kritik nehme ich ernst und versuche sie konstruktiv umzusetzen.

Exkursion: Wie blogge ich?

Bloggen kann, je nachdem wie engagiert man ist, auch eine sehr zeitfressende Arbeit sein. Hier eine kleine Beschreibung, wie die Artikel auf diesem Blog entstehen:

Am Anfang steht die Idee: Jeder Artikel bedarf natürlich einer Idee. Am häufigsten schreibe ich Anleitungen um Leuten zu helfen. Manchmal dokumentiere ich auch nur, was ich selbst gerade erst gelernt habe. Meistens fällt mir aber zwischendurch eine Idee für einen Blogpost ein, die dann früher oder Später umgesetzt wird.

unformatierter Beitrag

So sieht ein Beitrag aus, der noch nicht formatiert ist.

Planung: Je nach Artikel wird alles erst einmal durchgeplant: Für den Wifi-Bridge/AP Artikel habe ich 5 Stunden mit meinem Raspberry Pi getestet, evaluiert und recherchiert, welche Schritte nötig oder ratsam sind.

Schreiben: Ist der Artikel grob geplant, geht es ans schreiben. Dabei habe ich ein paar Grundsätze, oder eher: Qualitätsrichtlinien. Eine kleine Einleitung am Anfang, damit jeder weiß, worum es im Artikel geht. Unterteilung in mehrere Segmente, da eventuell nicht jeder Besucher den ganzen Artikel lesen will oder muss. Schritt für Schritt stelle ich so die einzelnen Kapitel eines Beitrags fertig. Hier arbeite ich übrigens mit Word oder LibreOffice, da der WordPress Editor nicht in der Breite anpassbar ist und teils hässlich formatiert.

Formatieren: Der Artikeltext wird nun von Word in Notepad++ übernommen, formatierte (Programm)Codes werden eingefügt, Sonderzeichen vereinheitlicht. Der Text wird nun in den Texteditor von WordPress übernommen, im Visuellen Editor werden Überschriften und Absätze hinzugefügt. Dann wird der Artikel noch einmal gelesen, wichtige Wörter werden fett oder kursiv markiert.

Ansicht: Beitrag bearbeiten

So sieht es aus, wenn ich einen Beitrag bearbeite. Gerade wurde ein Bild eingefügt.

Medien: Ist der Text komplett formatiert, werden Medien hinzugefügt. Das sind eigentlich immer Bilder, Videos habe ich bisher erst zwei mal genutzt – was sich noch ändern soll. Die Bilder, oft von meinem Handy aufgenommen, werden auf den PC übertragen, zugeschnitten und komprimiert. Hochgeladen und mit Beschreibungen versehen, finden sie ihren Weg in den Beitrag. Mittlerweile gehe ich dazu über, mindestens 2 Bilder in jedem Beitrag unterzubringen. Eins am Anfang, welches noch vor dem „Break“ sichtbar ist, und eins am Ende, welches das Resultat des Artikels wiedergeben soll.

Verweise: Habe ich selbst noch nicht genug Anschauungsmaterial, oder fehlen Belege und Quellen, suche ich im WWW nach Seiten, die verlinkt werden können. Die Seiten werden dann in den Artikel eingebaut.

Korrekturlesung: Der Artikel wird nun ein letztes mal komplett durchgelesen, bevor er veröffentlicht wird. Dabei filtere ich überwiegend zu komplexe Sätze oder ungenaue Angaben. Hier und da sind auch ein paar Wort-/Rechtschreib- oder Grammatikfehler, die in Word übersehen wurden. Interpunktion ist meine Schwäche, hier rate ich meistens :)

Veröffentlichung: Der Text ist fertig geschrieben, formatiert und korrigiert. Medien sind im Beitrag eingebunden, der Artikel ist bereit, veröffentlicht zu werden. Entweder geschieht dies sofort, oder neuerdings (auch im Zuge von PostAWeek) plane ich die Veröffentlichung in WordPress, um die Beiträge an bestimmten Terminen zu veröffentlichen. Der Artikel wird dann automatisch auf Twitter gepostet, um Google+ kümmere ich mich manuell.

Ich hoffe ihr seht, dass ich mir Mühe mit dem Bloggen gebe. Dabei geht eine menge Zeit drauf, dafür ist die Qualität schon recht gut (wie ich finde, auch wenn Eigenlob stinkt). Alles für den Leser :P

Eine kleine Chronik

10.02.2012: Der Blog TacticalCode wurde auf Blogger.com gegründet
17.02.2012: Der Vertrag für einen Webspace (für ein anderes Projekt) wurde unterzeichnet.
06.05.2012: Die Domain tacticalcode.de wurde registriert
07.05.2012: Die Domain wurde auf Blogger geschaltet
20.05.2012: Umzug auf den eigenen Webspace
04.06.2012: Domain dcpu-16.de registriert
20.06.2012: dcpu-16.de geht online, das Projekt liegt aber vorerst auf Eis (keine Zeit)
01.07.2012: Erster Gastbeitrag durch meinen Kumpel Sebastian (aka. Alucard)
05.08.2012: Fremdzugriff: Mein Kumpel Benedict (aka. NoplaN) hat etwas trolling betrieben.
03.09.2012: Das ITS-Tagebuch wird fortgesetzt, der Blog kommt wieder auf die Beine
16.10.2012: Durch SEO und ein neues Blogsystem gewinnt TC viele Besucher
11.12.2012: Der im August bestellte Raspberry Pi trifft bei mir ein
13.12.2012: Mein erster eigener Artikel zum Raspberry Pi, die Besucher strömen auf den Blog.
19.01.2013: Zweiter Gastautor Sebastian (aka. Gehaxelt) veröffentlicht einen Post
23.01.2013: Ab nun kommt jeden Donnerstag ein neuer Artikel (Aktion Post A Week)
23.01.2013: Ebenfalls sind Gastautoren herzlich dazu eingeladen, hier zu veröffentlichen.
07.02.2013: Neuer Besucherrekord!
Weitere Einzelheiten findet ihr in den (inzwischen monatlichen) News.

Wie geht es weiter? Ein Blick in die Zukunft

Vom „Hier und da mal einen Artikel schreiben“ habe ich mich schon verabschiedet, inzwischen habe ich regelmäßige Termine zur Veröffentlichung und achte auch darauf, dass Beiträge lieber konstant als in Wellen kommen.
Doch das ist nicht das einzige, was ich in 2013 ändern oder erreichen will, ein paar Ziele habe ich mir gesteckt:

Multilanguage: Einige Artikel sollen auch auf Englisch übersetzt werden. Mehr Infos kommen bald.

Besucherzahlen: So stark wie bisher werden die Zahlen wohl nicht wachsen, aber ich würde gerne auf 10.000 Besucher pro Monat und/oder 30.000 Seitenaufrufe pro Monat kommen (bis 2014 ist ja noch etwas Zeit).

Videos: Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, Lernvideos auf YouTube zu veröffentlichen. Das soll dieses Jahr ebenfalls in Angriff genommen werden

Einnahmen: Verdammte Axt, kann doch nicht so schwer sein, 30€/Jahr mit Werbung zu machen… Multilanguage und Videos werden hoffentlich dabei helfen.

Sonstiges: Ich hoffe, dass ich auch bald für Twitter-Cards freigeschaltet werde. Ich habe mich letztens auf bloggerei.de registriert, hier will ich unter die Top 500 Blogs. Und die 100 Follower auf Twitter will ich auch irgendwie voll bekommen.

Persönlich habe ich mir auch einige Ziele gesteckt, die in meinem „kleinen Hackerlebenslauf“ zu finden sind.
So, ich hoffe der Einblick hat euch gefallen. Das erste Jahr ging sehr schnell rum. Es hat mir viel Spaß gemacht für euch zu bloggen. Auf viele weitere Jahre, wir sind gerade erst am Anfang!

Heute mal die lange Version:

Mit freundlichen Grüßen,
Damon Dransfeld

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2 Kommentare

  1. Erstellt am 10. Februar 2013 um 23:19 | Permalink zum Kommentar

    Hi,

    wir haben ja schon einige Male miteinander geschrieben und ich finde deine Artikel bisher sehr lesenswert. Mich erstaunt es auch, wie viel Arbeit du in die Blogbeiträge packst.
    Bei mir sieht es meistens so aus, dass ich einen groben Plan habe und dann einfach drauf los schreibe. Bei technischen Dingen wurden diese natürlich zuvor getestet.

    Mit dem Problem der Werbung kann ich dir vielleicht weiterhelfen. Die 30€ zu verdienen sollte nicht sonderlich schwer sein.

    Was deine angestrebten 10.000 Besucher bzw. 30.000 Seitenaufrufe im Monat angehen, stehe ich ein wenig skeptisch gegenüber, aber ich denke, wenn du es schaffen möchtest, dann klappt es auch.

    Viel weiteren Spaß beim Blogging wünscht

    gehaxelt

    • Erstellt am 11. Februar 2013 um 01:47 | Permalink zum Kommentar

      Hi, Danke fürs Feedback :)

      Was die Besucherzahlen angeht bin ich optimistisch. Auch wenn noch viel Privates anliegt (Abi, Umzug nach Bochum, Uni usw…) – die letzten Monate haben sich die Besucherzahlen stets verdoppelt. Das kommt zu großen Teilen durch die RasPi Tutorials. Innerhalb der nächsten 12 Monate die Zahlen zu vervierfachen entspräche 1/3 Mehr Besucher/Views pro Monat. Klingt für mich machbar. Selbst wenn nicht, geht die Welt nicht unter – lieber scheitern als es gar nicht erst zu probieren. Besonders da bald auch die englische Sektion kommt.

      Ich werde auch einen Flattr-Button einbauen: jeder Cent bringt etwas. Spenden von aktuell 3000 besuchern 0,001% 1€ pro Monat, reicht das. Nur dieser Monat macht mir etwas Sorgen, da 30Eur für den Server anstehen wird mein Bankkonto wieder bluten müssen.

      Wie gesagt: Wir sind gerade erst am Anfang.

Achtung: Wordpress interpretiert bestimmte Zeichenfolgen als Markup und verändert diese. Nutzt für Programmcode lieber Gist oder PasteBin-Services und verlinkt die Code-Schnipsel.

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