Unitymedia: IPv4 Chaos mit DSLite – Review

Heute will ich euch von meinem Leidensweg mit dem Unitymedia 2Play Telefon- und Internetanschluss berichten.

Alles fing mit einer Recherche im September 2013 an. Da ich für mein Studium nach Bochum umziehen musste, habe ich mich schlau gemacht welche Internetanbieter vorhanden sind, und viel wichtiger: welcher Anbieter liefert die höchste Bandbreite.

Schnell war klar: Unitymedia bietet das beste Geschwindigkeit/Preis-Verhältnis. Die Umstellung von 16MBit/s Dorfinternet auf 150MBit/s war schnell besiegelt. Ich habe den 2play PREMIUM 150 Tarif bei Unitymedia in Order gegeben.

Nach dem Umzug: Anschluss und Hardware

Unitymedia 150MBit/s Speedtest

Die erste Messung bestätigt: 150MBit/s Downstream. SUPER!

Unitymedia garantiert (sofern ich mich recht erinnere), dass der Anschluss spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss nutzbar ist. Und in der Tat: In der WG in Bochum gab es Internet noch vor Warmwasser und Heizung(!).

Unser Hausmeister hat die TK-Anlage vorbereitet (Mehrfamilienhaus), der Unitymedia-Techniker kam nur noch zum Durchmessen, Nachjustieren und anschließen der Hardware.

Da ich vergessen habe die „Telefon Komfort Option“ für 5€/Monat mitzubestellen gab es leider keine FritzBox, sondern ein Technicolor TC7200 – immerhin gratis gestellt.

Nachdem die LEDs am Router aufgehört haben zu blinken („Autoconfig“ und Leitungsmessung), war die erste Seite die aufgerufen wurde natürlich ein Speedtest: Die versprochenen 150MBit/s kommen komplett bei uns an! Freudentänze inklusive. Auch wenn online zu lesen ist, dass die Bandbreite zu Stoßzeiten fällt: Hier gibt es keine Probleme, es kommen immer 150MBit/s an.

Böses Erwachen

Zunächst lief alles glatt. WLAN, Verbindung, Bandbreite. Doch schon am zweiten Tag: Verbindungsabbrüche! Alle ~15 Minuten ist die Verbindung über IPv4 komplett unnutzbar gewesen. Diese Verbindungsabbrüche dauerten zwischen 30 sekunden und 5 Minuten (im Mittel geschätzt 1,5 Minuten). Nach kurzer Recherche stellten wir fest: Das Problem liegt bei Unitymedia und ist bestens bekannt:

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Teardown: Nintendo GameBoy (DMG-01)

Nachdem ich seine Existenz lange Zeit vergessen hatte, fiel mir vor einiger Zeit mein alter GameBoy wieder in die Hände. Schon immer hatte ich den Wunsch, mir die Technik des alten GameBoys mal genauer anzusehen, und so zückte ich promt einige Schraubendreher und nahm das gute Stück auseinander.

Alle hierzu entstandenen Bilder gibt es am Ende des Artikels, im Artikeltext selbst sind nur einige wenige eingebunden.

Der GameBoy

Als erstes schauen wir uns einmal den GameBoy und seine Eckdaten an. Der GameBoy trägt die Modellbezeichnung DMG-01 (Dot-Matrix-Game), dieser Name bezieht sich auf das Display welches eben in dieser Bauweise verbaut ist. Im weiteren Artikel werde ich den GameBoy nurnoch mit DMG bezeichnen.

Auf der Vorderseite befindet sich das 2,6″ große Dot-Matrix-LC-Display mit einer Auflösung von 160×144 Pixeln, welches 4 Graustufen darstellen kann. Neben dem Display befindet sich eine rote Power-Indicator LED welche anzeigt, ob der DMG angeschaltet ist oder nicht (und bei schwächer werdender Batterie dunkler wurde… ein gefährliches Zeichen für jeden Spieler, dies war nämlich die einzige und – oftmals sehr kurzfristige – Warnung, dass die Batterien den Geist aufgaben…).

Die Vorderseite des DMG.

Die Vorderseite des DMG.

Unter dem Display findet man die Tasten. Hier wurden ein digitales Steuerkreuz in Schwarz so wie 2 Eingabetasten (A und B) in pink verbaut. Die selbe Farbwahl fand sich (zum Teil) auch auf den Controllern der US-Variante des Super NES / Super Famicom wieder. Dies war aber nur in Nordamerika der Fall, die japanischen und europäischen Konsolen kamen mit Controllern, auf welchen alle 4 Aktionstasten verschiedene Farben hatten. Zuletzt verfügt der DMG über 2 pure Rubber-Tasten, Start und Select.

Am unteren rechten Rand befinden sich 6 Schlitze, welche den Ton des Mono-Lautsprechers vom inneren des Gehäuses nach außen lassen.

Auf der Rückseite des DMG befindet sich oben-mittig der Einschub für das GameBoy Modul, von Nintendo offiziell “Game Pak” getauft. Der kleine Schlitz an der oberen rechten Seite des Einschubes war ein Element des An-Aus-Schalters des DMG, der kleine Plastikarm welcher beim Anschalten des DMG herausragte sollte das Game Pak arretieren bzw. dem Benutzer wenigstens zu erkennen geben, dass der DMG noch angeschaltet ist, wenn er versucht, im Betrieb das Spiel zu entfernen.

Unter dem Einschub befindet sich die Seriennummer des DMG, darunter widerum einige Informationen zum Gerät, wie die Modellnummer, der Hersteller samt Herstellungsland und -jahr, die angabe des benötigten Stroms, sowie ein Patenthinweise und ein TÜV-Siegel.

Als letztes befindet sich auf der Rückseite noch das Batteriefach. Der DMG benötigte 4 AA-Mignon Batterien, sprich eine Spannung von 6V. Wie bei vielen Geräten aus dieser Zeit fehlt mir unglücklicherweise der Batteriedeckel… eine Krankheit dieser Geräte.

An sonsten befinden sich nur noch die 6 Schrauben auf der Rückseite, welche das Gerät geschlossen halten. Und genau diesen geht es jetzt an den Kragen.

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TacticalCode Amazon Store

Da seit August keine Werbung mehr auf TacticalCode.de geschaltet wird, habe ich einen Amazon Webstore (aStore) für meinen Blog eingerichtet. Hier erfahrt ihr, was dahinter steckt.

TacticalCode Amazon Shop

Screenshot des TacticalCode aStore

Das wichtigste auf einen Blick

  • Im aStore sind alle Artikel verfügbar, die auch auf Amazon.de gelistet sind
  • Der Kauf wird, wie gewohnt, über Amazon.de ausgeführt
  • Ich selbst verkaufe dort nichts, ich „verlinke“ nur Artikel
  • Es entstehen keine weiteren Kosten für Käufer
  • Für jeden bestellten Artikel erhalte Ich 5%* des Nettowertes als Werbekosten

Nutzung des aStores

Auf der Blogseite Amazon können die Produkte von Amazon.de durchsucht werden. Die gewünschten Artikel werden in den Einkaufswagen gelegt. Sind alle gewünschten Artikel im Warenkorb, wird die Bestellung durch den Button „Zur Kasse“ ausgeführt. Dazu wird man zur normalen Amazon.de-Seite weitergeleitet und die gewohnte Bestellungsabwicklung findet statt.

Leider ist der aStore selbst eher schlecht geeignet um normal nach Artikeln zu suchen: Es können nicht alle Kategorien gleichzeitig durchsucht werden, für die Suche muss explizit eine Kategorie gewählt werden. Außerdem ist das Design ungewohnt (veraltet). Daher habe ich ein Bookmarklet erstellt, was die Nutzung von meinem aStore etwas komfortabler gestaltet:

Bookmarklet

Um das Bookmarklet zu nutzen, erstellt ein Lesezeichen in eurem Browser. Der Name ist egal, als URL wird folgendes eingegeben:

javascript:window.location.href="http://astore.amazon.de/tactcode-21/detail/" + document.getElementById('ASIN').value

(Am schnellsten erstellt mit STRG+D -> Bearbeiten)

Nun könnt ihr wie immer auf Amazon.de stöbern. Wollt ihr ein Produkt kaufen, ruft einfach das Bookmarklet auf (während ihr auf der Seite des Produktes seid, welches gekauft werden soll). Ihr werdet nun direkt zu diesem Produkt in meinem aStore weitergeleitet. Ihr könnt den aStore auch wieder verlassen und weitere Artikel auf Amazon.de suchen und im aStore in den Warenkorb legen. Artikel zum Testen

Zum Schluss ruft Ihr nur den Warenkorb im aStore auf und geht zur Kasse.

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Dachbodenfund: Commodore C64

Letzte Woche musste ich mal wieder auf unseren Dachboden, da der Trafo für meine Zimmer-Beleuchtung den Geist aufgegeben hat… Das hat dazu geführt, dass ich mal etwas länger dort oben sein musste (was ich sonst vermeide, da man nicht aufrecht stehen kann, es ziemlich heiß und stickig ist).

Commodore C64

Der Commodore C64 Heimcomputer

Neben einigen interessanten Fundstücken (Band-Recorder, Plattenspieler, alte Kassetten und Spielzeug) fand sich ebenfalls ein hoffentlich gut bekanntes stück Technik: Ein Commodore C64!

Versteckt in einem Karton von einer Spielzeug-Parkgarage fand ich einen C64 komplett mit 2 Diskettenlaufwerken (5,25″), einem Laufwerk für Datasetten, Netzteile, Kabel und ein ganzer Haufen Spiele – sowohl auf Diskette als auch auf Datasette. JACKPOT!

Mein Licht im Zimmer war mir erstmal herzlich egal, ich bin sofort runter gerannt um das Teil zu testen. Ein originales Handbuch war ebenfalls im Paket, woraus ich die Details zum Anschließen aller Komponenten erlesen konnte. Schließlich will ich nicht ausversehen etwas falsch anschließen und damit den C64 in die Luft jagen…

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TacticalCode.de News September 2013

Ahoi, liebe Leser!

Tactical Code Logo

TacticalCode Logo – News

Fast 3 Monate sind seit meinem letzten Artikel vergangen. Heute melde Ich mich zurück und berichte, was sich alles getan hat und wie es weiter geht:

Die letzten 3 Monate

Der Grund, warum so wenig am Blog gearbeitet wurde, war wohl größtenteils damit zu begründen, dass das Netzteil in meinem HTPC den Geist aufgegeben hat. Daher musste ich oft das Netzteil aus meinem PC in den HTPC einbauen. Und wenn ich eine gute Idee für einen Artikel hatte, musste das Netzteil wieder vom HTPC in den PC wandern. Was schnell die Lust am Schreiben bei mir besiegte, da das Unterfangen jedes mal 15-20 Minuten dauert (und nicht einfach ist, da mein PC 25 Kg wiegt und etwas überdimensioniert ist). Doch Mindfactory hat es endlich geschafft das Netzteil umzutauschen, jetzt ist mein PC innerhalb von 30 Sekunden einsatzbereit.

Es hat sich in der vergangenen Zeit jedoch auch etwas getan: Inzwischen verzichte ich vollkommen auf Tracking und Werbung. Vor allem, da mir die Privatsphäre meiner Besucher am Herzen liegt. Neben der Begründung dass ich Google 14.000 eindeutige Besucher pro Monat tracken lasse, spielte auch die Performance der Seite eine Rolle. Der Blogindex lädt nun 3x Schneller als mit Werbung und Tracking, 2/3 des Traffics waren unnütze Scripte zum Tracken. Als alternative Einnahmequelle habe ich einen Amazon-Store.

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